Praxisstudie Analytische Langzeittherapie (PAL)
Die PAL-Studie ist ein internationales, von der DGBT initiiertes Projekt, unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. med. G. Rudolf (Psychosomatische Klinik der Universität Heidelberg). Untersucht werden Verläufe und Wirksamkeit von längerdauernden, hochfrequenten Therapien in der ambulanten Praxis (naturalistisches Studiendesign). In Heidelberg und von einer zweiten Arbeitsgruppe in Berlin (Leitung Dr. W. Keller, Psychosomatische Klinik im Theodor-Wenzel-Werk) werden Psychoanalysen und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapien untersucht und verglichen. Wir im Studienzentrum Zürich haben Jungsche Psychotherapien mit weniger Wochenstunden untersucht. Es wurden 37 Studienfälle von 26 TherapeutInnen rekrutiert. 24 Behandlungen sind abgeschlossen. Bei einigen Fällen liegen bereits die Einjahreskatamnesen vor. Vereinzelt fanden auch bereits Untersuchungen zur Dreijahreskatamnese statt. Eine separate Auswertung der Katamnesen ist vorgesehen.
Eine erste Auswertung der Praxisstudie wurde per Februar 2003 abgeschlossen. An einer Tagung im September 2003 in der Psychiatrischen Universitätsklinik Burghölzli (Zürich) ist die Forschungsstudie vogestellt worden. Die Ergebnisse zeigen, dass langdauernde Psychotherapien für bleibende Veränderungen der psychischen Stuktur nötig und effektiv sind. Nähere Informationen können aus der Dokumentation "PAL-Bericht Seele und Forschung" (s.unten) entnommen werden.
Stand der Arbeiten nach der ersten Auswertung 02.03:
Insgesamt sind 37 Patientinnen und Patienten in die Studie aufgenommen worden. Die Verläufe sind aktuell folgende:
 | Regulär abgeschlossene Fälle | 24 | | Noch nicht abgeschlossene Fälle nach Abschluss der 1. Auswertung | 4
 | | Therapie bzw. Studie abgebrochen | 7 | | Ausgeschiedene Fälle infolge unklarer Indikation | 2 |
Siehe auch Artikel NZZ vom 10.12.2003:
http://www.nzz.ch/2003/12/10/ft/page-article99FQB.html
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